TI-Gateway: Was Therapiepraxen, Pflegedienste, MVZ, Pflegeeinrichtungen und Kliniken jetzt konkret tun sollten

Fristen, Dringlichkeit, Förderung und Ihr nächster Schritt

Wenn Sie eine Therapiepraxis (Physiotherapie, Ergotherapie oder Logopädie), einen Pflegedienst, ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), eine Pflegeeinrichtung oder eine Klinik betreiben, betrifft Sie die nächste große technische Umstellung der Telematikinfrastruktur direkt: der Wechsel zum TI-Gateway.

Dabei wird Ihre bisherige TI-Anbindung über Hardware-Konnektoren schrittweise durch eine softwarebasierte, zentral betriebene Lösung ersetzt.

Das ist keine optionale Modernisierung, sondern die nächste reguläre Entwicklungsstufe der TI.

✔ Schnellcheck: Sind Sie betroffen?

Für viele Einrichtungen im Gesundheitswesen ist eine funktionsfähige Anbindung an die Telematikinfrastruktur gesetzlich verpflichtend.
Das gilt insbesondere für Pflegedienste, Pflegeeinrichtungen, Medizinische Versorgungszentren und vertragsärztliche Einrichtungen.

Auch Heilmittelerbringer – wie Physiotherapie-, Ergotherapie- oder Logopädiepraxen – sind zunehmend in gesetzlich geregelte digitale Versorgungsprozesse eingebunden, etwa über Verordnungen, Kommunikation mit Ärzten, Abrechnung oder die Nutzung digitaler Anwendungen wie E-Rezept oder elektronischer Patientenakte.

Wenn Sie in diese Prozesse eingebunden sind oder daran teilnehmen, müssen Ihre technischen Systeme diese Anforderungen zuverlässig unterstützen. Dadurch entsteht auch für viele Heilmittelerbringer ein konkreter Handlungsbedarf bei der TI-Anbindung.

Sie sollten sich jetzt mit dem TI-Gateway beschäftigen, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:

  • Sie sind bislang noch nicht an die TI angebunden
  • Sie nutzen bereits einen TI-Konnektor

  • Ihr Konnektor ist mehrere Jahre im Einsatz

  • Zertifikate oder Wartungsverträge laufen absehbar aus

  • Sie sind in digitale Verordnungs- oder Kommunikationsprozesse eingebunden

  • Sie nutzen oder planen TI-Anwendungen wie ePA oder E-Rezept

  • Sie möchten TI-Ausfälle oder kurzfristigen Austausch vermeiden

Wenn einer dieser Punkte zutrifft, sollten Sie Ihre Situation jetzt prüfen lassen. Die technische Umstellung erfordert in der Praxis oft mehrere Monate Vorlauf.

Fristen & Dringlichkeit – was wirklich gilt

Es gibt keinen einheitlichen gesetzlichen Umstellungsstichtag für alle Einrichtungen.
Ein Datum wie 01.01.2027 ist kein offizieller Pflichttermin.

Aber: Viele bestehende Konnektoren erreichen bereits jetzt oder in den kommenden Jahren ihr technisches oder zertifikatsbedingtes Ende.

Konkret bedeutet das:

👉 Für viele Einrichtungen besteht bereits seit 2025 konkreter Handlungsbedarf
👉 2026 ist für zahlreiche Einrichtungen das zentrale Planungs- und Umstellungsjahr
👉 Wer 2026 noch nicht vorbereitet ist, gerät erfahrungsgemäß unter erheblichen Zeitdruck
👉 Weitere Umstellungen folgen schrittweise bis etwa 2027 und darüber hinaus
👉 Der konkrete Zeitpunkt hängt von Ihrer eingesetzten Technik ab

Wichtig ist deshalb nicht ein festes Datum, sondern Ihre individuelle Ausgangssituation.

Wenn Sie Ihre TI-Situation noch nicht geprüft haben, sollten Sie jetzt handeln.
Planung, Abstimmung, technische Vorbereitung und förderkonforme Umsetzung benötigen in der Praxis häufig mehrere Monate Vorlauf.
Wer erst reagiert, wenn Konnektoren auslaufen, muss meist kurzfristig entscheiden und unter Zeitdruck umstellen.

Hinweis für bisher nicht angebundene Einrichtungen

Auch wenn Ihre Einrichtung bislang noch keine TI-Anbindung nutzt, kann es sinnvoll sein, sich jetzt mit dem TI-Gateway auseinanderzusetzen.

Eine frühzeitige Orientierung bietet Ihnen folgende Vorteile:

• Zugang zu digitalen Anwendungen wie E-Rezept, elektronischer Patientenakte (ePA) und digitalen Verordnungen
• Planbare Einführung ohne kurzfristigen Zeitdruck
• Nutzung bestehender Fördermöglichkeiten
• Reduzierter technischer Aufwand durch die softwarebasierte Lösung
• Erhöhte Ausfallsicherheit durch zentrale Betriebsstruktur
• Begleitung durch HÄUSLER von der Prüfung bis zur technischen Umsetzung

Gerade für bislang nicht angebundene Einrichtungen ist der Einstieg über das TI-Gateway häufig der sinnvollste und zukunftssicherste Weg.

Eine kurze Statusprüfung hilft, den Einstieg strukturiert zu planen und mögliche Förderungen optimal zu nutzen.

Warum Sie nicht warten sollten

Wenn der Konnektor ausläuft oder Support endet, entsteht häufig kurzfristiger Handlungsdruck.

Typische Folgen ohne Vorbereitung:

  • ungeplanter Austausch
  • Zeitdruck bei Entscheidungen
  • Risiko von Betriebsunterbrechungen
  • erschwerte oder gefährdete Förderung

Frühzeitige Planung bedeutet dagegen:

  • freie Terminwahl
  • gesicherte Förderung
  • stabile Abläufe
  • keine Notfallentscheidungen

Was das TI-Gateway konkret ist

Das TI-Gateway ist der neue softwarebasierte Zugang zur Telematikinfrastruktur.

Bisher: Hardware-Konnektor in Ihrer Einrichtung
Neu: zentral betriebene TI-Anbindung im Rechenzentrum

Für Ihren Alltag bedeutet das:

  • keine TI-Hardware mehr vor Ort
  • automatische Updates
  • zentrale Wartung
  • höhere Ausfallsicherheit
  • weniger IT-Aufwand
  • langfristig stabilerer Betrieb

Für Mitarbeitende ändert sich kaum etwas — technisch wird es einfacher.

Warum die Umstellung notwendig ist

Viele bestehende Konnektoren:

  • erreichen ihr Lebensende
  • verlieren Support
  • werden wartungsintensiver
  • erhöhen Ausfallrisiken

Gleichzeitig steigen die Anforderungen durch:

  • elektronische Patientenakte
  • E-Rezept
  • digitale Kommunikation
  • neue TI-Anwendungen

Die bisherige Hardware ist dafür langfristig nicht mehr geeignet.

Förderung und Kosten

Die Umstellung auf softwarebasierte TI-Zugänge ist politisch vorgesehen und wird im Rahmen der bestehenden TI-Finanzierungsregelungen begleitet.

Grundsätzlich gilt:

  • TI-Gateway-Leistungen sind förderfähig, sofern die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind
  • Einführung und Betrieb erfolgen häufig innerhalb der vorgesehenen TI-Finanzierung
  • In vielen Standardkonstellationen sind keine zusätzlichen Investitionen erforderlich

Was das für Sie bedeutet:

Die Umstellung kann für viele Einrichtungen eine weitgehend kostenneutrale Modernisierung der bestehenden TI-Anbindung darstellen.

Sie ersetzen nicht einfach Technik — Sie modernisieren Ihre Infrastruktur innerhalb der vorgesehenen Finanzierung.

Wichtig zu beachten:

Ob und in welchem Umfang Kosten übernommen werden, hängt von Ihrer individuellen Situation ab, zum Beispiel von:

  • technischer Ausgangslage
  • notwendigem Anpassungsaufwand
  • konkreten Leistungsbestandteilen
  • förderkonformer Planung und Umsetzung

Eine Prüfung der Förderfähigkeit im Einzelfall ist daher erforderlich.
Wir prüfen für Sie, welche Leistungen konkret förderfähig sind und stellen sicher, dass Planung und Umsetzung den jeweiligen Fördervorgaben entsprechen.

Wie eine Umstellung abläuft

Eine professionelle Migration erfolgt strukturiert und ohne Unterbrechung Ihres Betriebs:

  1. Analyse Ihrer aktuellen TI
  2. Prüfung von Fristen und Förderfähigkeit
  3. Planung der Umstellung
  4. kontrollierte Einführung
  5. laufender Betrieb und Betreuung

Die Umstellung erfolgt schrittweise und planbar.

Was Sie jetzt konkret tun sollten

Der entscheidende erste Schritt ist einfach:

Lassen Sie Ihre aktuelle TI-Situation von uns fachlich prüfen.

Dabei wird geklärt:

  • welche Technik Sie einsetzen
  • wann Ihr Konnektor ausläuft
  • wann realer Handlungsbedarf entsteht
  • ob Ihre Umstellung vollständig förderfähig ist
  • welcher Zeitplan sinnvoll ist

Erst danach wird die Migration geplant.

Was HÄUSLER für Sie übernimmt

HÄUSLER begleitet Sie vollständig durch die Umstellung — technisch, organisatorisch und förderseitig.

Wir übernehmen:

  • Analyse Ihrer bestehenden TI
  • Einordnung von Fristen und Förderfähigkeit
  • komplette Migrationsplanung
  • technische Umsetzung
  • Testbetrieb und Dokumentation

Für Sie bedeutet das:

  • kein IT-Aufwand
  • gesicherte Förderung
  • planbare Umstellung
  • stabiler Betrieb
  • ein zentraler Ansprechpartner

Sie kümmern sich um Ihre Versorgung — wir um die Technik.

Jetzt Klarheit schaffen – Ihr nächster Schritt

Der sinnvollste nächste Schritt ist eine kurze TI-Statusprüfung.

In einem kurzen Gespräch klären wir:

  • ob Sie aktuell handeln müssen
  • welchen Zeitrahmen Sie haben
  • ob Ihre Umstellung vollständig förderfähig ist
  • wie ein realistischer Plan aussieht

Unverbindlich und praxisnah.

Fazit – jetzt kümmern und mit zeitlichem Vorlauf planen

Das TI-Gateway ersetzt schrittweise die bisherige TI-Technik. Die Umstellung kommt – der genaue Zeitpunkt hängt von Ihrer Einrichtung ab.

Wer wartet, bis Technik oder Zertifikate auslaufen, muss häufig kurzfristig reagieren.
Wer frühzeitig prüft und plant, kann ausreichend zeitlichen Vorlauf nutzen und die Umstellung ruhig, strukturiert und förderkonform umsetzen.

Die klare Empfehlung lautet daher:

Jetzt prüfen lassen.
Jetzt strukturiert planen.
Jetzt mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf vorbereiten.

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