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Leitungsnetzrevision: Der entscheidende Blick hinter die Kulissen

HÄUSLER KG Referenzstory - Bystronic

Bevor Unternehmen in eine neue Telefonanlage investieren, sollten sie ihre Netzinfrastruktur auf Herz und Nieren überprüfen lassen. Nur so kann das neue System auch optimal und funktionssicher eingesetzt werden – das gilt vor allem für Unternehmen, die in älteren Gebäuden untergebracht sind.

Historische Gebäude haben einen ganz besonderen Charme, und viele Unternehmen haben ihre Büros oder Kanzleien bevorzugt in Altbauten. Auch Pflegeeinrichtungen oder Seniorenresidenzen sind häufig in älteren Gebäuden untergebracht. Oft kommt es aber vor, dass über die Jahre hinweg immer wieder neue Leitungen verlegt werden, um neue Arbeitsplätze an die Kommunikationssysteme anzubinden. Soll die Telefonanlage dann ausgetauscht und modernisiert werden, so ist im Vorfeld eine genaue Analyse der vorhandenen Leitungsnetze mehr als ratsam.

„Wir stellen häufig bei unseren Kunden fest, dass die Inhouse-Vernetzung nicht mehr die Voraussetzungen für den Einsatz moderner Technologien erfüllt. Über die Jahre entsteht eine gewachsene Struktur mit vielen Unwägbarkeiten, häufig ohne aktuelle Dokumentation“, berichtet Erik Häusler, einer der Geschäftsführer der HÄUSLER KG in Rastatt. Oftmals ist es für Kunden nicht nachvollziehbar, wie die Telefonverteilung in ihrem Gebäude aussieht, und das sei absolut verständlich. Meist funktioniere ja „eigentlich“ alles, manchmal aber dann doch nicht. „Aber nur wenn das Leitungsnetz einmal gründlich überprüft und bei Bedarf erneuert wird, können neue Systeme störungsfrei betrieben werden. Moderne VoIP Telefonie Anlagen oder Hybrid TK Anlagen benötigen eine abgestimmte Netzinfrastruktur aus Glasfasernetzen, CAT7 Netzen, Funknetzen, sowie klassischen 2-Draht Lösungen, um Ihr Potential auszuschöpfen.“, betont Häusler.

Die Leitungsnetzrevision: Vor allem bei historischen Gebäuden eine Herausforderung

Um das Leitungsnetz zu ermitteln, ist teilweise Detektivarbeit nötig: Zunächst müssen die aktuellen Leitungswege erfasst und dokumentiert werden. Dabei müssen alle Leitungswege und Anschlußeinheiten aufgenommen und qualifiziert werden. Anschließend muss jede Leitung geprüft werden: Welchen Leitungsweg nutzt sie, wofür wird sie verwendet und wie soll die spätere Anwendung aussehen?

Deshalb muss die komplette Infrastruktur analysiert werden – mit allen Komponenten:

  • Gibt es einen zentralen Technikraum, der den Spezifikationen und Anforderungen gerecht wird?
  • Wo befindet sich der Hausanschluss der Telekom (APL: AbschlussPunkt Linientechnik)?
  • Wie und wo werden die internen Nebenstellen im Haus verteilt? (HVt: HauptVerteiler)?
  • Wo befinden sich die Netzknoten/Unterverteiler oder abgesetzte Anlagenteile im Haus?
  • Wo befindet sich die Telefonanlage und der Router?
  • Gibt es eine aktuelle Dokumentation des Leitungsnetzes?
  • Ist eine Dokumentation der Telekommunikationsanlagen vorhanden?
  • Sind Softwarelösungen wie CRM Systeme oder TAPI Lösungen anzubinden bzw. zu implementieren?
  • Gibt es ein Ausfallszenario-/ Servicekonzept/ Elektronikversicherung?
  • Sind Überspannungsschutzmaßnahmen vorhanden?

Weitere Themen und Aufgaben:

  • Externe Zugänge und Bandbreiten messen/bestimmen
  • Messung und Messprotokolle CAT7 Leitungsnetz/ LWL Leitungsnetz erstellen
  • Schnittstellenprüfung Fremdanschaltung vornehmen (Tür/Alarmserver/Rufsysteme/Haustechnik/Alarmsysteme)
  • EDV Netzwerk Begutachten/ Prüfen bei Migration in VOIP Netz

Erst dann kann der Plan für ein neues Leitungsnetz entwickelt werden. Häufig stehen historische Gebäude unter Denkmalschutz, das bringt unter Umständen noch einmal besondere Herausforderungen mit sich.

Gleichzeitig sollte das Netz für die Zukunft gebaut werden. Komponenten wie DECT, Voice over WLAN oder Voice over IP, die später vielleicht zum Einsatz kommen könnten, müssen ebenfalls schon im Vorfeld berücksichtigt werden:

  • Zusammenwachsen von IT und TK Netz und deren Anwendungen/Funktionalitäten
  • Bedarfsanalyse des Kunden
  • Darstellung aktueller technischer Möglichkeiten/Fahrplan
  • Migrationslösung erarbeiten
  • Servicekonzepte/Ausfallszenarien erarbeiten

Zudem muss ein detaillierter Migrationsplan erstellt werden, schließlich soll der Geschäftsbetrieb während der Implementierung des neuen Netzes ohne Ausfälle weiterlaufen. „Die Umsetzung des neuen Leitungsnetzes erfordert einiges an Umsicht, schließlich musste die Implementierung im laufenden Betrieb mit minimalen Ausfallzeiten stattfinden“, so Häusler. Und er ergänzt: „Der Aufwand lohnt sich aber auf jeden Fall, schließlich ist damit sichergestellt, dass moderne Kommunikationssysteme auch optimal eingesetzt werden können.“

Unsere Kompetenzen im Bereich Planung und Projektierung

  • Informationsgestaltung im Bereich technischer Entwicklung

  • Technische Strukturplanung

  • Planung von Bau-, Modernisierungs- und Erweiterungsvorhaben

  • Problemanalysen

  • Unabhängige Bewertung von Planungen und Konzepten vor und während der Ausführung

  • Entwicklung von technischen Migrationsszenarien

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2020-02-28T12:49:43+01:00