All-IP Umstellung - Häusler KG

Schon lange wurde dem guten alten Fax sein baldiges Ende vorhergesagt, doch hartnäckig hält es sich nach wie vor in vielen Büros. Das liegt vor allem daran, dass ein unterschriebenes Fax in vielen Bereichen, anders als beispielsweise eine E-Mail, als rechtswirksame Willenserklärung anerkannt wird. So sind es denn auch vor allem Steuerberater, Juristen oder Ärzte, die Dokumente häufig via Fax versenden.

Im Zuge der All-IP-Umstellung wachsen nun aber die Bedenken, dass das Faxen nicht mehr einwandfrei vonstattengehen könnte, schließlich nutzen die meisten Geräte ISDN oder sogar noch analoge Leitungen als Übertragungsweg. Zwar können Adapter wie ein ATA (analoger Telefonadapter) dafür sorgen, dass die Datenpakete auch in IP-Netzen transportiert werden können, doch nicht immer funktioniert dies reibungslos. Das ist in der Natur des Netzes begründet: In IP-Netzen erfolgt die Datenübertragung immer in einzelnen Paketen – und häufig kommt es vor, dass Pakete beim Transport verloren gehen. Bei der VoIP-Telefonie haben diese Verluste meist nur geringe Auswirkungen, das menschliche Gehirn gleicht einen gewissen Anteil des Informationsverlusts problemlos aus. Anders sieht es beim Versenden von Faxen aus: Kommt es hier zu Datenverlusten, so werden die Faxe unlesbar oder das Gerät bricht die Übertragung einfach ab. Je höher die Datenmenge, desto größer ist die Gefahr, dass Pakete verloren gehen. Deshalb kommt es vor allem bei längeren Faxen oder Dokumenten, die Bilder enthalten, häufiger zu Problemen.

Dabei galt das Problem des Faxens in IP-Netzen eigentlich schon längst als gelöst – zumindest in der Theorie: Für die Faxkommunikation im Next Generation ­Network wurden zwei unterschiedliche Protokolle entwickelt: T.37 und T.38 – wobei T.38 von vielen Herstellern favorisiert wird.

Fax over VoIP als Vermittlungsweg

Alternativ können die Faxsignale wie Sprachdaten übertragen werden, als „Fax over VoIP“ nach dem Codec G.711. Der Vorteil von G.711 liegt darin, dass dieser Standard von allen Netzbetreibern unterstützt wird, da er ja ursprünglich für die Übermittlung von Sprache entwickelt worden ist. Grundsätzlich funktioniert G.711 beispielsweise recht gut, wenn eines der Faxgeräte im VoIP-Netz angeschlossen ist und das andere im klassischen Telekommunikationsnetz steht. Sobald beide Faxgeräte ans All-IP-Netz angeschlossen sind, kann es ins­besondere bei langen Faxen aber auch hier zu Abbrüchen kommen.
Eine entscheidende Rolle bei der Qualität von Fax over IP spielen darüber hinaus die Gateways und Router. Dass sie die eingesetzten Protokolle unterstützen, ist Grundvoraussetzung. Viele Router sind darüber hinaus aber mit sogenannten Jitterbuffern ausgestattet. Dabei werden die Daten eine kurze Zeit zwischengespeichert, um beim Abspielen keine Lücken zu erzeugen. Somit kommt es deutlich seltener zu Abbrüchen bei der Faxübertragung. Allerdings darf der Jitterbuffer nicht zu groß sein, um kein zu langes Delay zu erzeugen. Auch hier gilt: Eine wirklich zuverlässige Lösung kann nur T.38 bringen. Allerdings unterstützen nicht alle Netzbetreiber diesen Standard – leider auch nicht die Telekom.

Wenn also auch in Ihrem Unternehmen das Versenden von Faxen unverzichtbar ist, sprechen Sie uns an. Wir finden gemeinsam mit Ihnen die beste Lösung, wie Sie auch weiterhin Dokumente via Fax versenden können.

Unsere Leistungsbereiche im Zusammenhang mit All -IP

Wir unterstützen und begleiten Sie für eine reibungslose und zukunftsorientierte Umstellung auf die All-IP-Technologie.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne via E-Mail an info@haeusler-itk.de oder telefonisch zur Verfügung:
+49 (0) 7222 9087-0

Unser Experte zum Thema All-IP Umstellung:

Sascha Kobylinski
+49 (7222) 9087-88

S.Kobylinski@haeusler-itk.de

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