Mit WiFi4EU möchte die Europäische Union kostenfreies WLAN (Hotspots) im öffentlichen Raum fördern – und stellt dafür insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung. In Kürze startet die erste Bewerbungsphase für das Projekt. Und da die Mittel begrenzt sind, gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

„Wenn der Netzausbau allen zugutekommen soll, heißt das auch, dass es keine Rolle spielen darf, wo man lebt oder wie viel man verdient. Wir schlagen deshalb heute vor, bis 2020 die wichtigsten öffentlichen Orte jedes europäischen Dorfes und jeder europäischen Stadt mit kostenlosem WLAN-Internetzugang auszustatten.“

Jean-Claude Juncker
Rede zur Lage der Union, September 2016

Insgesamt 120 Millionen Euro stellt die Europäische Union (EU) zur Förderung von kostenlosem WLAN zur Verfügung – und hat dafür die Initiative WiFi4EU ins Leben gerufen: Ziel ist es, kostenlose Hotspots auf öffentlichen Marktplätzen, in Gebäuden wie beispielsweise Krankenhäusern, in Bibliotheken und Rathäusern zu installieren.

Die Hotspots sollen laut EU keine Insellösungen darstellen sondern Teil eines europaweiten WiFi-EU-Netzes werden. Jeder Nutzer registriert sich einmal und kann dann in allen Hotspots des Netzes kostenlos surfen. Für die Betreiber dieser Hotspots bedeutet dies einen zweifachen Vorteil: Einerseits profitieren ihre Einwohner von dem kostenlosen WLAN, andererseits steigert das auch ihre Attraktivität für Besucher und Touristen aus dem In- und Ausland.

Insgesamt ist das Programm auf drei Jahre angelegt, in fünf sogenannten Förderaufrufen werden die Gewinner ermittelt. Das Prozedere ist allerdings komplex: Noch in diesem März soll eine Registrierungsplattform online gehen, bei der sich Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände für WiFi4EU bewerben können. Das Förderprogramm wird nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ (im EU-Jargon wird dies im Übrigen als „Windhundprinzip“ bezeichnet) durchgeführt: Die Anträge werden nach der zeitlichen Reihenfolge ihres Eingangs bei der EU Kommission bearbeitet und – wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind – bewilligt, bis das vorgesehene Budget ausgeschöpft ist. Die Entscheidung für die erste Runde wird voraussichtlich im Mai fallen. Pro Antragssteller ist dabei eine Förderung von 15.000 Euro möglich.

Weitere Infos gibt es unter:
https://breitbandbuero.de/wifi4eu-kostenloses-wlan-in-kommunen/
https://breitbandbuero.de/wissenswertes/foerderprogramme/wifi4eu/

Sind Sie interessiert? Dann wenden Sie sich gerne an uns. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen/ Kommunen und vielen geplanten und umgesetzten WLAN Projekten unterstützen wir Sie gerne. Sowohl im Vorfeld als auch bei der späteren Umsetzung:

  • professionelle WLAN-Ausleuchtungen als Planungsgrundlage

  • Entwicklung von WLAN-Architekturen die präzise auf die jeweiligen Nutzungsszenarien abgestimmt sind

  • Kostensenkende Nutzung bereits vorhandener Kabel- und Infrastruktur

  • Umfassende Netzwerkplanung

  • Ausstattung mit passenden, leistungsfähigen und skalierbaren WLAN-Komponenten

  • Zugangskontrolle/Absicherung

  • Laufende Betreuung

  • Leistungsfähige Internetanbindung via VDSL oder Glasfaser oder Speziallösungen

Die Eckpunkte des Förderprogramms

  • Insgesamt stehen 120 Millionen € zur Verfügung

  • 15 Voucher pro Aufruf und Mitgliedsstaat sind vorgesehen

  • Pro Antragssteller ist eine Förderung von 15.000 Euro möglich, verwendbar für Hardware und Installationskosten

  • Förderberechtigt im ersten Aufruf sind Gebietskörperschaften und Gemeindeverbände

Sie wollen sich WiFi4EU bewerben oder planen ein WLAN-Projekt – Indoor oder Outdoor? Dann kommen Sie gerne auf uns zu und vereinbaren einen unverbindlichen Gesprächstermin.

Unsere Expertin zum Thema:

Elke Lankers
+49 (0) 7222 9087-59

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